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Tragischer Tod überschattet das Spiel

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Toter SchnatzAn diesem außergewöhnlich sonnigen, aber auch kalten Tag trafen die ‚Hamburger Kielratten’ auf ‚Die fliegenden Seehunde’, der Mannschaft aus Schleswig Holstein.
Den Schiedsrichter gab niemand geringeres als Balai Folie, einer der ganz großen Spieler aus Frankreich, der vor allem durch seine atemberaubenden Loopings bekannt wurde, um einen Schnatz zu fangen. Sein scharfer Blick ist legendär. Die Seehunde kamen als erster in Ballbesitz und dominierten die erste Hälfte des insgesamt vier Stunden andauernden Spiels. Die hier wiederzugeben würde eine ganze Zeitung füllen, drum nur die Highlights.

Insgesamt 200 Tore gab es auf Seiten der Kielratten. Ihr Sucher wurde in der dritten Stunde durch einen Klatscher regelrecht vom Besen gefegt und war ab da an nicht mehr spielfähig. Ein herber Verlust, für die Hamburger, aber nicht der sichere Sieg der Seehunde. Offenbar wähnten sie sich schon sicher und ließen in ihrer Spielweise derart nach, dass die Kielratten allein nach Toren gewannen, wenn auch die Seehunde einen Schnatzer nach 3 Stunden und 20 Minuten fingen. Es stellte sich heraus, dass es sich dabei jedoch nicht um den goldenen Spielball handelte, sondern um einen lebenden Schnatzer. Das Vögelchen musste leider mit dem Leben bezahlen, weshalb der Sucher der Seehunde nun mit einer Anzeige wegen Tierquälerei mit Todesfolge rechnen muss.  Besonders tragisch ist, dass es sich um ein Weibchen handelte, dessen Junge nun verwaist sind. Der Schiedsrichter erklärte sich bereit die Jungen aufzuziehen, nachdem eine Diskussion über diese Entscheidung nach einer Stunde beendet war, wurde das Spiel fortgesetzt und die Kielratten legten eine wahre Flut an Toren hin, bis in genau der 240ten Minute der echte Schnatz gefangen wurde und das Spiel als beendet galt. Die Kielratten gewannen überraschender Weise mit 10 Punkten Vorsprung durch ein Tor, das nur wenige Wimpernschläge vor dem Ende des Spiels geworfen wurde.
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 17. Februar 2009 um 21:19 Uhr  

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